Zuckersteuer-Fakten

Zahlen, Hintergründe und Positionen zur Debatte um eine Zuckersteuer in Deutschland

Informationsangebot · Stand: Juli 2026

Zuckersteuer Fakten

In Deutschland wird über eine Sonderabgabe auf zuckergesüßte Getränke diskutiert. Was würde sie für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeuten? Welche Getränke wären betroffen — und wirkt eine solche Steuer überhaupt? Diese Seite trägt Zahlen, Hintergründe und Positionen zusammen, damit Sie sich selbst ein Urteil bilden können.

+ 4,57 € Mehrkosten je Kiste Cola (12 × 1 l) im Modellfall
106 g Zucker in einem Liter klassischer Cola
100+ Länder besteuern zuckergesüßte Getränke (WHO)
Orientierung

So nutzen Sie diese Seite

  1. VerstehenWorum geht es bei der geplanten Steuer? Zum FAQ
  2. BerechnenWas würde sie Sie persönlich kosten? Zum Rechner
  3. InformierenArgumente und Belege im Überblick. Zu den Argumenten
  4. MitentscheidenIhre Meinung in der digitalen Abstimmung. Zur Abstimmung
Vor Ort

Informationsveranstaltung am 29. Juli 2026

Mittwoch, 29. Juli 2026, 8–16 Uhr
SAGASSER Getränkefachmarkt · Gutenbergstraße 10 · 97526 Sennfeld

Informationsveranstaltung für Verbraucherinnen, Verbraucher und Pressevertreter: Hintergründe zur Zuckersteuer-Debatte, das Rechenmodell hinter dem Mehrkostenrechner und Gespräche mit Fachleuten aus dem Getränkehandel. Der Eintritt ist frei.

Tage
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Akkreditierung für Pressevertreter: Anmeldung bitte per E-Mail an svenja.rockenfeller@sagasser.de.

Mehrkostenrechner

Was würde die Zuckersteuer Sie kosten?

Wählen Sie ein Getränk aus unserem Sortimentsquerschnitt und geben Sie Ihren Konsum an. Der Rechner zeigt, wie sich eine gestaffelte Zuckerabgabe auf den Preis auswirken würde — pro Einkauf, pro Woche, pro Monat und pro Jahr.

1. Getränk wählen
2. Konsum angeben

Rechenmodell: Modellrechnung auf Basis einer gestaffelten Getränkeabgabe zuzüglich Mehrwertsteuer. Die zugrunde gelegten Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen aus einem Sortimentsquerschnitt des Getränkefachhandels. Da es in Deutschland derzeit kein beschlossenes Zuckersteuer-Gesetz gibt, handelt es sich um eine Beispielrechnung — die tatsächliche Ausgestaltung könnte abweichen. Details und Belege: Quellenseite.

Digitale Abstimmung

Wie stehen Sie zur Zuckersteuer?

Stimmen Sie ab und sehen Sie live, wie andere Besucherinnen und Besucher abgestimmt haben. Ohne Registrierung, ohne E-Mail-Adresse, ohne personenbezogene Daten — pro Gerät zählt eine Stimme.

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Argumente

Was gegen eine Zuckersteuer spricht

Gesundheit ja — aber mit wirksamen Maßnahmen statt einer neuen Steuer. Die wichtigsten Argumente im Überblick; alle Belege auf der Quellenseite.

Eine Steuer macht niemanden gesünder

Ernährungsbildung, Prävention und Bewegung wirken nachhaltig — eine Steuer ersetzt keine Aufklärung.

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Verbraucher brauchen Transparenz, keine Preiserziehung

Klare Kennzeichnung und verständliche Information ermöglichen bewusste Kaufentscheidungen — ohne staatliche Preislenkung.

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Verbraucher zahlen die Zeche

Höhere Getränkepreise treffen Haushalte mit kleinem Einkommen überproportional — sie geben anteilig mehr für Lebensmittel aus.

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Nur Getränke zu besteuern ist inkonsequent

Schokolade, Kekse, Frühstücksflocken oder Ketchup enthalten oft ebenso viel Zucker, blieben aber in den meisten Modellen steuerfrei.

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Die Zuckerreduktion läuft längst — ohne Steuer

Der Zuckergehalt von Erfrischungsgetränken sinkt seit Jahren, das Angebot an zucker­freien Alternativen wächst stetig.

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Regionale Hersteller geraten unter Druck

Umstellungskosten und Bürokratie treffen mittelständische Brunnen und Brauereien härter als internationale Konzerne.

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